Auch unsere männlichen Küken dürfen gross werden

Das Ei: Stets verfügbar in Massen in Schweizer Supermarktregalen in den Grössen S, M und L, weiss oder braun, von der Single- bis zur Jumbopackung.

Die Fähigkeit zum Eierlegen besitzen allerdings naturgegeben nur weibliche Hühner – die Legehennen. Was jedoch geschieht mit den männlichen Küken, die täglich in ungefähr genauso grosser Zahl schlüpfen? Die bittere Wahrheit ist: Die männlichen Küken werden in der Legehennen-Industrie nicht gebraucht und kurzerhand getötet. Etwa 3 Millionen sind das bisher jährlich in der Schweiz. Danach werden sie entweder entsorgt oder dienen in seltenen Fällen als Futter für Schlangen und Reptilien.

In der Schweiz wurde 2019 eine Motion im Nationalrat eingereicht, die das massenhafte Töten der männlichen Küken verbieten soll. Ab 1. Januar 2020 ist das Schreddern von lebenden Küken in der Schweiz durch eine Änderung der Tierschutzordnung verboten. Ein erster rechtsverbindlicher Schritt.

HiPP setzt sich, gemeinsam mit seinen Lieferanten, schon lange für einen besonderen Schutz ein. Für HiPP ist es nicht hinnehmbar, dass Küken nur aufgrund ihres Geschlechts getötet werden.

Das Bruderhahn-Programm – für HiPP eine ganzheitliche Initiative:
Wir kaufen von unseren Bauern sowohl die Eier als auch das Fleisch und unterstützen dadurch die Aufzucht von weiblichen wie männlichen Tieren.