Sauerstoff dank Eisen

Warum ist Eisen so wichtig?

Auch Fleisch ist ein guter Eisenlieferant

Eisen versorgt Mutter und Kind mit dem lebenswichtigen Sauerstoff. Ein Grossteil des Eisens ist ständig damit beschäftigt, Sauerstoff aus der Lunge in das Blut und in alle Organe, besonders ins Gehirn, zu transportieren. Die Mutter gibt dem Kind während der Schwangerschaft Eisenreserven für die ersten vier Lebensmonate mit auf den Weg. Denn erst danach kann das Neugeborene selbstständig Eisen bilden.

Der Bedarf an Eisen verdoppelt sich in der Schwangerschaft, besonders wichtig ist er am Ende, wenn das Baby stark wächst. Die richtige Portion Eisen ist also eine optimale Starthilfe für das Leben.

Ein Blick in den Mutterpass gibt Auskunft über die Eisenversorgung der Mutter. Entscheidend ist der Hämoglobin-Wert, also der Gehalt an rotem Blutfarbstoff. Ist dieser Wert grösser als 12g%, ist die Eisenversorgung gut. Als kritisch wird ein Wert unter 11g% gesehen.

Gute Eisenlieferanten

Eisen ist nicht gleich Eisen. Es steckt sowohl in pflanzlichen als auch in tierischen Lebensmitteln. Doch der Körper kann mit dem tierischen Eisen besser umgehen, das pflanzliche kann nicht so gut verwertet werden. Aus diesem Grund haben Vegetarier oft Probleme mit ihrer Eisenversorgung. Doch es gibt Mittel und Wege, die Eisenaufnahme zu verbessern: So hilft das Vitamin C dem Körper, Eisen besser auszunutzen. Es ist also durchaus sinnvoll, eisenreiches Getreide mit Vitamin C-Lieferanten, also zum Beispiel mit etwas Obst oder Obstsaft, zu kombinieren. Deshalb ist der Schuss Zitronensaft im Salatdressing so wichtig, und die Früchte im Müsli haben auch durchaus ihren Sinn.

Gegenspieler des Eisens gibt es allerdings auch: So blockiert Gerbsäure die Eisenaufnahme. Diese steckt in schwarzem Tee, Kaffee und Rotwein.
Reich an Eisen sind Hülsenfrüchte, Haferflocken und Fleisch. Viel gutes Eisen liefern auch Aprikosen.

Die Sache mit dem Spinat wurde inzwischen etwas zurechtgerückt